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Freitag, 28. Mai 2010

Pfingstkonzert in der Langen Nacht der Kirchen - Eindrücke:


L'ORGUE SURPRISE Pfingstliches Orgelkonzert

28.05.2010 20:00 - 21:15 Uhr

Überraschendes und Originelles aus der Welt der Orgelmusik.


Gregor Rauschmeir spielte auf der Rieger-Orgel Improvisationen zu Gotteslob- und Davidliedern.

Das Überraschende daran war das Einbeziehen der Zuhörenden.
JedeR konnte das eigene Wunschlied "bestellen":
Brother sun and sister moon, If you want your dream to be, wie die Davidlieder Nr. 42, 52 und 216 - Im Lande der Knechtschaft, bei dem die ZuhörerInnen den Tanz der Mirjam förmlich spüren konnten, ließen die Zeit im Nu vergehen.



Ob Gotteslob oder David, welcher das Gesangsbuch der Jugend ist,
die Kunst des Improvisierens ist dem Organisten zu eigen.

Die Freude steht den ZuhörerInnen ins Gesicht geschrieben.


Die Improvisationen über die Melodien der Gottesloblieder:
Der Geist des Herrn erfüllt das All, Freu dich, du Himmelskönigin, Großer Gott, wir loben dich, entführten die Mithörenden in himmlische Sphären.
Nebenbei erfuhren wir Insiderwissen über Organisten, die Orgel als Kircheninstrument, und - weshalb es für Organisten "überlebensnotwendig ist", improvisieren zu können.

Nachdem fast alle ihr Wunschstück hören konnten - alle, da wäre der Abend erst um Mitternacht zu Ende gegangen - schloss der Organist mit einem seiner Lieblingslieder - Du höchstes Licht, du ew´ger Schein, du Gott und treuer Herre mein, ...- den Abend.
Aber nicht, ohne uns mit unseren Stimmen einzubinden. Mitsingen war angesagt, aber zuerst hören und erraten, um welches Lied es ging.

Dazu haben wir uns spontan um den Organisten und um die Königin der Instrumente versammelt - "Guten Abend, gut Nacht, ...".
... Es war ein wunderbarer Abend!

Weitere Veranstaltungen in der Langen Nach der Kirchen:

Dreifaltigkeitssonntag

30. Mai 2010 
mehr zur Dreifaltigkeit: Heiligenlexikon

Liebe WeggefährtInnen!
Für Angehörige anderer Religionen scheint es, dass ChristInnen
aufgrund der Lehre von der Dreifaltigkeit an drei Götter glauben.
Künstlerische Darstellungen deuten mitunter in diese Richtung.
In der Hl.Geist- Kirche in Kasern/Südtirol findet sich die Darstellung
mit den drei göttlichen Herren: Alle drei sind gleich dargestellt.
Einfache Volkskünstler haben die "unerklärte" Lehre so ins Bild gebracht.
Wer als ChristIn sich zum dreifaltigen Gott bekennt, glaubt nicht an drei
Götter/Gottheiten: Wir vertrauen darauf, dass wir durch Christus Jesus
Gott erfahren können, den wir auch Heiligen Geist nennen.




Mit euch auf dem Weg, mit Christus Jesus verbunden zu leben
Petra Unterberger und Albert Pichler

Evangelium des Johannes 16, 12 – 15
12 Ich hätte euch noch vieles zu sagen, sprach Jesus, doch das würde euch jetzt überfordern. 13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben.
Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das, was auf euch zukommt. 14 Er wird meine Herrlichkeit sichtbar machen; denn was er an euch weitergibt, hat er von mir. 15 Alles, was der Vater hat, gehört auch mir. Darum habe ich gesagt: Was der Geist an euch weitergibt, hat er von mir.«





einfach weiter denken…

Alles, was der Vater hat, gehört auch mir.
Ehe die kirchliche Lehre vom dreifaltigen Gott formuliert wurde, spricht das Evangelium des Johannes vom Vater, mit dem Jesus sich eins erfährt. Jesus deutet sein Gottverbundensein als Einssein mit dem Abba. Wer Jesus begegnet, begegnet Gott. Wo Jesus ist, dort ereignet sich Gott.

Der Geist wird meine Herrlichkeit sichtbar machen; denn was er an euch weitergibt, hat er von mir.
Wenn das Johannesevangelium vom Geist spricht, meint es Jesus, den Christus. Der Geist ereignet sich dort, wo
die Herrlichkeit des Christus erfahrbar wird. Wer Jesus
begegnet, erfährt den Geist.

Der Geist wird euch jeweils vorbereiten auf das, was auf euch zukommt.
Wir leben in der Zeit, in sozialen und gesellschaftlichen Zusammenhängen, die wir uns nicht aussuchen können.
Die Zukunftsforschung versucht Szenarien zu erstellen, wie es mit der Menschheit, mit dem Klima, mit der Wirtschaft weitergehen wird. Prognosen kommen und verschwinden. Das Johannesevangelium sieht das Bleibende im Göttlichen und spricht vom Geist, der uns auf das Kommende vorbereiten will. Der Geist ereignet sich als Stabilität in der Unsicherheit. Wer sich an Gott hält, wer mit Jesus verbunden lebt, kann den Geist als
Halt erfahren und aus einem Grundvertrauen handeln.

hinabsteigen
vom bewegten außen
in die tiefen innenräume

heftiges toben
wirres durcheinander

warten
zu - lassen
sich – lassen

bewegte ordnung

umkreist
will nicht ruhen
kann nicht ruhen

zeitlose minuten

nicht mehr wollen
nur noch lassen

geist - bewegt
verleiblicht
gottet es

in dir

Anmeldung zum Kinderchor



Liebe Eltern! Liebe Kinder!

Es ist für die Gottesdienstgemeinde eine große Freude dem Kinderchor zuzuhören und mit ihm mitzusingen. Die Kinder sind mit großem Einsatz dabei.
Seit drei Jahren wird der Kinderchor unserer Pfarre in Zusammenarbeit mit der Musikschule geführt. Die musikalische Leitung der Proben und Aufführungen liegt in den Händen von Frau Mag. Gabriela Pleger, die als Chorleiterin und Musikerzieherin (Tanzbären, Singemäuse) eine zentrale Rolle im musikalischen Leben der Gemeinde Völs innehat.
Für das gesellige Miteinander: Hüttenwochenende, Ausflüge, Kino, … suchen wir in der Pfarre noch eine geeignete Hilfe.
Diese Zusammenarbeit mit der Musikschule ist sicherlich eine gute Gelegenheit, das Pfarrleben musikalisch zu bereichern, steht doch durch die Landesmusikschule Völs ein großes Potential gut ausgebildeter und erfahrener Musikpädagogen zur Verfügung.

Anmeldung zum Kinderchor der Pfarre: pfarre-voels@stift-wilten.at

Den Familien entstehen keine Kosten. Die Proben werden wie gewohnt einmal wöchentlich im Pfarrheim stattfinden. Der Kinderchor gestaltet einmal im Monat den Familiengottesdienst am Sonntag um 10.00 Uhr sowie die wichtigsten Feiertage zu Weihnachten und Ostern mit.
Zur ersten Probe erhalten die Kinder eine eigene Einladung.

Wir freuen uns auf Euch!
MSL Wolfgang Schmitt und Mag. Gabriela Pleger von der Landesmusikschule Völs
Pfarrer Christoph und Jugendleiterin Kathi

Montag, 24. Mai 2010

Familienradausflug am Pfingstmontag

Dank des guten Wetters konnte der 1. Familienradausflug der Pfarre Völs heute stattfinden. Ca. 40 Personen trafen sich um 10.00 im Völser Pfarrheim und schon konnte es losgehen:

Trotz anfänglicher Müdigkeit

wurde bald fleißig in die Pedale getreten


unser erster Halt war beim Pfadi Heim, wo Karl uns Interessantes
über Kaiser Maximilian berichtete



dann fuhren wir weiter nach Afling, wo wir mit der Hl. Messe begannen









nach einem stimmungsvollen Lied ging unsere Tour weiter

in Kematen angekommen und nach kurzer Stärkung feierten wir den Gottesdienst weiter



und fuhren entlang der Bahnstrecke wieder zurück ins Völser Pfarrheim




dort beendeten wir die Radltour mit der Eucharistiefeier


am Schluss bekamen wir noch leckere Grillwürstel


und ließen den Nachmittag gemütlich ausklingen





DANKE an alle Organisatoren - es war ein wunderschöner Ausflug!

Samstag, 22. Mai 2010

Familien-Radausflug der Pfarre

2. Teil:
Als Pfarrer danke ich der Karoline, der Kathi und dem Peter für die Vorbereitung, unserem Ortschronisten Karl für sein Erzählen am Völser Teich und beim Hl. Nepomuk beim Kreisverkehr Kematen/Unterperfuß und allen, die mit dabei waren und mitgeholfen haben, dass diese Stunden für 40 TeilnehmerInnen - Kinder und Erwachsene - so wunderbar waren.



Nach dem gemeinsamen Feiern miteinander aufräumen ...

... ab nachhause oder ins Badl?



Donnerstag, 20. Mai 2010

Pfingsten 2010


Liebe Suchende! Liebe WeggefährtInnen!

"Die Sprache ist die Quelle aller Missverständnisse!"
meinte der Philosoph Ludwig Wittgenstein.

Manchmal geschiehts, dass viel geredet und nichts gesagt wird.
Oder wir reden aneinander vorbei.

Verwirrung ereignet sich.

In Taize´treffen sich jedes Jahr Tausende aus unzähligen Ländern
zur Stärkung des Glaubens und der Gemeinschaft. Bei den Gebetszeiten
verstehen sich alle, weil sie im Herzen als Suchende verbunden sind.

Einander verstehen - eine Gabe des Heiligen Geistes.

Das wünschen sich und euch
Petra Unterberger und Albert Pichler


aus der Apostelgeschichte 2, 1 – 13

2 1 Als das Pfingstfest kam, waren wieder alle, die zu Jesus hielten, versammelt. 2 Plötzlich gab es ein mächtiges Rauschen, wie wenn ein Sturm vom Himmel herabweht. Das Rauschen erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. 3 Dann sahen sie Feuer, wie in einzelne Flammen zerrissen, das fuhr über sie her. 4 Alle wurden vom Geist Gottes erfüllt und begannen in anderen Sprachen zu reden, jeder und jede, wie es ihnen der Geist Gottes eingab.  5 Nun lebten in Jerusalem fromme Juden aus aller Welt, die sich hier niedergelassen hatten. 6 Als sie das mächtige Rauschen hörten, strömten sie alle zusammen. Sie waren ganz verwirrt, denn jeder hörte die Versammelten, die Apostel und die anderen, in seiner eigenen Sprache reden. 7 Außer sich vor Staunen riefen sie: »Die Leute, die da reden, sind doch alle aus Galiläa! 8 Wie kommt es, dass jeder von uns sie in seiner Muttersprache reden hört? 9 Wir kommen aus Persien, Medien und Elam, aus Mesopotamien, aus Judäa und Kappadozien, aus Pontus und aus der Provinz Asien, 10 aus Phrygien und Pamphylien, aus Ägypten, aus der Gegend von Zyrene in Libyen und sogar aus Rom. 11 Wir sind geborene Juden und Fremde, die sich der jüdischen Gemeinde angeschlossen haben, Insel- und Wüstenbewohner. Und wir alle hören sie in unserer eigenen Sprache die großen Taten Gottes verkünden!« 12 Erstaunt und ratlos fragten sie einander, was das bedeuten solle. 13 Andere machten sich darüber lustig und meinten: »Die Leute sind doch betrunken!«

weiter denken…
Als das Pfingstfest kam, waren wieder alle, die zu Jesus hielten, versammelt…
Die christliche Gemeinde lebt noch im jüdischen Umfeld und feiert 50 Tage nach dem Paschafest ein Wallfahrtsfest – ursprünglich ein Dankfest für die erste Ernte. Neu ist: Sie halten sich an Jesus.
Wie halte ich mich an Jesus?
Wo finde ich Orte und Gemeinschaften, wo ich mit anderen darüber ins Gespräch komme?

Sie waren ganz verwirrt, denn jeder hörte die Versammelten, die Apostel und die anderen, in seiner eigenen Sprache reden.
In Gen 11, 1 – 9 -  „Turmbau“ -  wird erklärt, dass Menschen sich nicht mehr verstehen können, wenn sie sich zu „Gott machen wollen“. Sich nicht verstehen ist offensichtlich das Normale. Pfingsten ist verwirrend und ereignet sich dort, wo Menschen sich verstehen können.
Ich kann mich an Begegnungen und Zusammenkünfte erinnern, wo ich „andere“ unerwartet verstehen konnte…

Und wir alle hören sie in unserer eigenen Sprache die großen Taten Gottes verkünden!«
Loben und danken ist eine Sprache, die alle verstehen. Viele erfahren es bei Gottesdiensten in Taize´ oder an einem Wallfahrtsort. Über die Sprache der Dankbarkeit  und Wertschätzung können wir uns gegenseitig verstehen lernen.


feurige geistkraft
lockend rufst du mich
unaufhörlich
bittest um annahme
ich verstört
ängstlich
trau mich nicht
verweigere

feurige geistkraft
gibst nicht auf
forderst und bittest
endlich
nehme ich dich an
spüre deine kraft
deine wärme
ganz aus meiner mitte
loderst du
schmerzliches reifen
dankbares lodern
flamme sein
brennen, staunen, werden

feurige geistkraft
du nimmst
wohnung in mir

Mittwoch, 19. Mai 2010

Ministrantentag im Stift Wilten

Zum Lesen Bild anklicken!






















Die Vorbereitung lief auf Hochtouren:
Begonnen hat es mit einem Einfall im Pfarrgarten ...
... beim dritten Treffen wurden die Aufgaben konkret vergeben
... frater Johannes hat den Durchblick ...
... Handarbeit ist angesagt ...
... für 130 MinistrantInnen werden Buttons vorbereitet ...
... nach getaner Arbeit noch ein gemeinsames Abendessen ...
... am Pfingstdienstag ging es im Stift Wilten mit Spielen, Gottesdienst und Grillen weiter.
Es war ein wunderbarer Nachmittag mit 120 Kindern und 26 Betreuern.
Das Minitagvorbereitungsteam