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Donnerstag, 15. April 2010

PFK - was ist das eigentlich?

Einmal im Monat sind alle Jungschar- und Ministrantengruppenleiter ins Pfarrheim eingeladen,
um dort gemeinsam die Aktivitäten und Aktionen für und mit den Jungscharkindern zu planen und zu organisieren.
Da werden Termine gewälzt und kreative Ideen entwickelt,
da werden Arbeiten verteilt,
da werden die heißbegehrten Kinderdiscos organisert und...
da wird auch mal geschimpft, wenn die Jugendräume nicht aufgeräumt sind!


Alle sind konzentriert bei der Sache!


Im Anschluss an die Sitzung ist bei einer gemütlichen Jause
in der Bar noch Zeit zum Ratschen, Blödeln, Lachen...!


DANKE - an alle Gruppenleiter, die sich mit viel Zeit, vielen Nerven, viel Begeisterung und Freude für die Arbeit bei der JuMi Völs engagieren! Super!

Dienstag, 13. April 2010

Woche für das Leben

Erstmals haben die Bischöfe dazu eingeladen. Sie haben einen Hirtenbrief verfasst.
Mehr unter: Woche für das Leben
Link zum Hirtenbrief

Jugendvesper in St. Bartlmä

Einmal monatlich gibt´s im Stift Wilten für Jugendliche und junge Erwachsene die
JUGENDVESPER - ein Abendgebet, vorbereitet von jungen Menschen aus den einzelnen Stiftspfarren. Und in diesem Montag war Völs an der Reihe zum Thema: Vision - Mission; Gott baut ein Haus das lebt!

Nach intensiver Vorbereitung mit Fr. Johannes Hohenwarter und Dekanatsjugendleiterin Miren Arroyabe,

freuten wir uns am vergangenen Montag auf ein schön
es, aussergewöhnliches Feiern zusammen mit dem Jugendchor, vielen jungen Menschen und vielen Prämonstratensern aus den Stiftspfarren!
WIR FREUEN UNS AUF DIE JUGENDVESPER!


DER JUGENDCHOR STIMMT SICH MUSIKALISCH EIN UND FREUT SICH AUCH AUF VIELE MITFEIERNDE, DIE ÜBER DAS LEBEN DES HL. NORBERT VIEL ERFAHREN HABEN
MITEINANDER GEBETET UND GESUNGEN HABEN UND...
LEBENDIGE KIRCHE GEBAUT HABEN!
JEDER WIRD GEBRAUCHT - JEDER HAT SEINEN PLATZ!
JESUS CHRISTUS MIT DER OSTERKERZE IN DER MITTE, DAS ZENTRUM UNSERES LEBENDIGEN GOTTESHAUSES!
 
DAS SOGAR EINE LEBENDIGE GLOCKE HAT!
Im Anschluss an die Jugendvesper gibt es einen gemeinsamen Ausklang im Stift, diesmal mit einem Schreispiel im Klostergarten.






Sonntag, 11. April 2010

Klimawandel geht uns alle an

Im voll gefüllten Pfarrsaal hielt der 12jährige Matthias Labeck und die Ecology Group einen höchst interessanten Vortrag über den Klimawandel.

 Matthias ist es dabei wundervoll gelungen, einen gut gespannten Bogen über dieses doch sehr komplexe Thema zu legen. Ausgehend von einer Begriffsdefinition über die Ursachen und den dramatischen Folgen bis hin zu einer kurzen Aufzählung über Dinge, die jeder selbst dagegen tun kann, erläuterte Matthias.
 Unterstützt wurden seine Aussagen von Grafiken und passenden Bildern. Anschließend stellte er sich noch den Fragen und Beiträgen aus dem zahlreich erschienen Publikum. 

Als Dank und Anerkennung spendete die Zuhörerschaft mehrmalig Applaus. Matthias Labeck ist Mitbegründer der höchst engagierten jugendlichen Gruppe "Ecology Group", deren 7 Mitglieder es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Umwelt zu schützen. Mehr darüber kann man unter http://ecologygroup.npage.at  erfahren.
Martina Abraham

Pfarrer Christoph dankt Matthias für sein Engagement in seiner Umweltgruppe und für den hervorragenden Vortrag ...
mit Schokolade aus dem Stift Wilten. Es war ein "Himmlischer Genuss" dem Matthias zuzuhören.
Im Anschluss lud Pfarrer Christoph zu Saft und Kuchen ein. In kleinen Gesprächsgruppen wurde über die dargebrachten Anregungen weiter gesprochen.

Weitere Eindrücke:
ich vermute, dass der klimawandelvortrag eigentlich fast jeden gefallen hat. trotzdem möchte ich noch einmal ein großes lob aussprechen...
ich finde es sehr gut, dass man versucht andere auf den klimawandel aufmerksam zu machen. eigentlich ist es ein allgemein bekanntes thema, aber irgendwie ist es keinem so richtig bewusst, dass eigentlich alles bei einem selber liegt.
wie schon gesagt, ist es sehr gut unter anderem auch die folgen des klimawandels vor augen zu führen. uns wird es wahrscheinlich nicht sehr arg betreffen aber unsere enkelkinder schon.
deswegen sollte auch jeder bei sich selbst anfangen und etwas gegen den klimawandel tun. matthias hat schon seinen teil beigetragen, indem er über 60 leute darauf aufmerksam gemacht hat, wie folgenschwer der klimawandel ist.
michael

Samstag, 10. April 2010

Emmaus Oratorium

Der Chor des Innsbrucker BORG brachte gemeinsam mit „the Marods“ und Instrumentalisten des Musikgymnasiums das Emmaus Oratorium von Thomas Gabriel in der Pfarrkirche Völs zur Aufführung.
In das Emmausevangelium arbeitete der deutsche Musiker und Komponist gemeinsam mit Eugen Eckert (Libretto) andere Teile der Evangelien als Rückblicke ein. Es entstand ein buntes Bild der Emmausgeschichte - des Jüngers Kleophas und der Jüngerin Thekla, sie erzählten über ihre Berufung, ihren Weg mit Jesus aber auch über ihre Anfechtungen und Zweifel gerade nach seinem Tod.
Professor Kurt Arnold investierte gemeinsam mit seinen Schülerinnen und Schülern viel Arbeit in das Projekt. Die harte Arbeit, die sich für den Chor über ein Jahr hinzog, trug aber reiche Frucht. Der Chor begeisterte durch seinen Gesang, die Streicher glänzten trotz zahlreicher Taktwechsel und die Bläser erfreuten mit wunderbaren Klängen.



„The Marods“, die Band gab der ganzen Aufführung den passenden Schwung und vervollständigte mit Keyboard, E-Gitarre und Schlagwerk das wunderbare Hörerlebnis. Die Solisten mit ihrem erfrischenden Gesang harmonierten sehr gut mit dem restlichen Ensemble. Das Publikum in der Völser Emmauskirche dankte mit Standing Ovations und applaudierte mit lauten Jubelrufen. Im Anschluss an die überaus gelungene Aufführung wurde im Pfarrheim noch darauf angestoßen.
Hoffentlich wird diese gelungene Produktion bald wieder zur Aufführung gebracht.

Freitag, 9. April 2010

2. Sonntag der Osterzeit


Evangelium des Johannes 20, 19 – 31
Es war Abend geworden an jenem Sonntag. Die Jünger waren beisammen und hatten aus Angst vor den führenden Juden die Türen abgeschlossen. Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte: »Frieden sei mit euch!« 20 Dann zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Als die Jünger den Herrn sahen, kam große Freude über sie. 21 Noch einmal sagte Jesus zu ihnen: »Frieden sei mit euch! Wie der Vater mich gesandt hat, so sende ich nun euch.« 22 Dann hauchte er sie an und sagte: »Empfangt den Heiligen Geist! 23 Wenn ihr jemand die Vergebung seiner Schuld zusprecht, ist die Schuld auch von Gott vergeben. Wenn ihr die Vergebung verweigert, bleibt die Schuld bestehen.«
24 Als Jesus kam, war Thomas, genannt der Zwilling, einer aus dem Kreis der Zwölf, nicht dabei gewesen. 25 Die anderen Jünger erzählten ihm: »Wir haben den Herrn gesehen!«
Thomas sagte zu ihnen: »Niemals werde ich das glauben! Da müsste ich erst die Spuren von den Nägeln an seinen Händen sehen und sie mit meinem Finger fühlen und meine Hand in seine Seitenwunde legen – sonst nicht!« 26 Eine Woche später waren die Jünger wieder im Haus versammelt und Thomas war bei ihnen. Die Türen waren abgeschlossen. Jesus kam, trat in ihre Mitte und sagte: »Frieden sei mit euch!« 27 Dann wandte er sich an Thomas und sagte: »Leg deinen Finger hierher und sieh dir meine Hände an! Streck deine Hand aus und lege sie in meine Seitenwunde! Hör auf zu zweifeln und glaube!« 28 Da antwortete Thomas: »Mein Herr und mein Gott!« 29 Jesus sagte zu ihm: »Du glaubst, weil du mich gesehen hast. Freuen dürfen sich alle, die mich nicht sehen und trotzdem glauben!«
30 Jesus tat vor den Augen seiner Jünger noch viele andere Wunderzeichen, die nicht in diesem Buch stehen. 31 Was aber in diesem Buch steht, wurde aufgeschrieben, damit ihr festbleibt in dem Glauben, dass Jesus der versprochene Retter ist, der Sohn Gottes. Wenn ihr das tut, habt ihr durch ihn das Leben.





offen – dem Leben begegnen

Hast du schon einmal Angst gehabt? –
Ein unangenehmes Gefühl. Bis in den Körper hinein können wir die Enge und das Verschlossensein spüren. Das Blickfeld engt sich ein und manchmal erleben wir uns wie gelähmt – unfähig etwas zu tun. Gedanken jagen durch den Kopf und wir wünschen uns, es möge endlich aufhören und still werden. Den JüngerInnen mag es nach dem Tod Jesu so ähnlich ergangen sein. Und da tritt Jesus in ihre Mitte – ER zeigt sich ihnen mit seinen Wunden. ER lässt sich berühren. Unglaublich für Thomas.

Und für uns?
Unglaublich auch die Reaktion der JüngerInnen – Angst wandelt sich zu Hoffnung und Freude. Sie werden neu belebt und offen für die Begegnung mit Jesus, mit sich selbst und mit anderen. Auch diese Erfahrung ist bis in den Körper hinein spürbar. Wir nennen dieses Gefühl Glück, innerer Friede, Zufriedenheit. Das will Jesus auch uns heute zugänglich machen.

Magst du dich auf die Begegnung mit IHM einlassen?
Wie willst du es versuchen?


mich
trauen
zu denken

erfahren
wollen

mir
nicht
nur
sagen lassen

IHM
vertrauen
können

wird
möglich

Montag, 5. April 2010

Emmaustag 2010

Unser erster Emmausgang am Ostermontag

Ostersonntag – Regen, Kälte, wirklich kein Frühlingswetter! Auch keine Aussicht auf Besserung am nächsten Tag. Freunde haben uns eingeladen, doch am Ostermontagmorgen den Emmausgang auf den Blasiusberg mitzugehen, eine schöne Tradition, von Pfarrer Christoph und einer Schar Pfarrmitglieder ins Leben gerufen.
Aber bei diesem Wetter – ist das ein ernstgemeinter Vorschlag? Es ist!!!
Das Aufstehen geht überraschend leicht. An die vierzig unerschrockene, fröhliche Menschen versammeln sich noch in der Dunkelheit um sechs Uhr Früh beim Pfarrheim, schon fällt der eine oder andere Scherz. Christoph zählt seine Schäfchen, nicht für die Statistik, sondern um die Zahl der Frühstücksgäste ins „Alt Völs“ zu melden, wo nach dem gemeinsamen Gang Peter Mayr alle zum Frühstück einlädt.
Dann geht es los. Die Gedanken des Evangeliums, Lk 24, 13-35, begleiten uns in mehreren Etappen auf den Blasiusberg, auch eigene Worte, Zweifel, Freuden, … kommen zur Sprache.
Der frische, kühle Morgen, Vogelgezwitscher, die verbindende Gemeinschaft, lächelnde Augen, gute Gedanken und Worte, auch das gemeinsame Schweigen, vor allem aber das miteinander Unterwegssein, … es ist ein schönes, ein tiefgehendes Erlebnis.
Nach der abschließenden Andacht in der Emmauskirche, rund um die Osterkerze und den Altar, hat Peter sein gemütliches Lokal für uns geöffnet. 
Semmeln und Zopf warten,
bald duftet der Kaffee und die heiße Schokolade.
Fröhliche Gespräche und sogar einige brandneue Strophen des Emmausliedes hängen in der Luft.
Schon bald nach dem Frühstück brechen die ersten auf – es sind die Ministrantinnen und Ministranten, ...
... die gemeinsam mit Jugendleiterin Kathi und den Oberministranten bereits wieder für das Hochamt um 10 Uhr proben. Wenn das nicht wirklich Ostern und Auferstehung ist?! Wir sind davon überzeugt und im nächsten Jahr wieder dabei. Danke für`s Motivieren! 
Danke für die Einladung!
Familie Pomberger


Fotos: Andrea

Samstag, 3. April 2010

Ostergrüße aus Völs























Ein gesegnetes Osterfest und
das Erfahren dessen was Auferstehung heißt -
im Leben und im Alltag,
wünscht Ihnen
Karl Pertl

Donnerstag, 1. April 2010

Ostersonntag

Hochfest der Auferweckung Jesu 2010
Evangelium des Johannes 20, 1 – 11

20 1 Am Tag nach dem Sabbat kam Maria aus Magdala in aller Frühe zum Grab, als es noch dunkel war. Sie sah, dass der Stein vom Eingang des Grabes entfernt war. 2 Da lief sie zu Simon Petrus und zu dem Jünger, den Jesus besonders lieb hatte, und berichtete ihnen: »Sie haben den Herrn aus dem Grab genommen und wir wissen nicht, wohin sie ihn gelegt haben!« 3 Petrus und der andere Jünger machten sich auf den Weg zum Grab. 4 Sie liefen miteinander los, aber der andere Jünger lief schneller als Petrus und war als Erster am Grab. 5 Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen, aber er ging nicht hinein. 6 Als Simon Petrus nachkam, ging er sofort in die Grabkammer. Er sah die Leinenbinden 7 und das Tuch, mit dem sie Jesus das Gesicht bedeckt hatten. Dieses Tuch lag nicht bei den Binden, sondern war getrennt davon zusammengelegt. 8 Nun ging auch der andere Jünger hinein, der zuerst am Grab angekommen war. Er sah alles und kam zum Glauben. 9 Denn sie hatten die Heiligen Schriften noch nicht verstanden, in denen doch steht, dass Jesus vom Tod auferstehen muss. 10 Danach gingen die beiden Jünger nach Hause zurück. 11 Maria stand noch draußen vor dem Grab und weinte. Dabei beugte sie sich vor und schaute hinein.

lachen – aus Freude am Leben

Der Ostersonntag ein Freudentag – die bunten Eier sind ein Zeichen des Lebens.
Aufwachen, den Schlaf aus den Augen reiben und aufstehen. Mit den Kindern Ostereier suchen, die gefinkelten Verstecke entdecken, und uns miteinander freuen und lachen. Eine Erfahrung die du vielleicht kennst.

In der Kathedrale von Chartres  gibt es ein wunderschönes großes Labyrinth auf dem die Mönche freudig in den Ostermorgen hineingetanzt sind. Bewegung und da ganz besonders das Tanzen ist auch eine intensive so ganz körperlich spürbare Lebensfreude. Ja wir dürfen uns freuen – die Spirale der Gewalt ist unterbrochen – ER Jesus hat den Weg des gewaltlosen Widerstandes gewählt – ER schlägt nicht zurück, ER lässt sich festnageln.

Alles scheint zu Ende – jede Hoffnung vorbei und dann die Erfahrung von Maria von Magdala: Der Stein ist weggerollt, das Grab ist offen und dem Leben steht nichts mehr im Wege. Der Gott des Lebens zeigt sich, die Fesseln des Todes haben keine Macht. Vorbei sind Trauer und Verzweiflung. Die Tränen versiegen und der Blick öffnet sich für das Geheimnis des Neuen und Unerwarteten.

Macht  und Gewalt haben nicht das letzte Wort – ER – Jesus – der heruntergekommene Sohn schenkt uns diese Hoffnung für die es sich zu leben lohnt.

Samstag, 27. März 2010

Palmsonntag 2010

28. März


Eröffnung
der Kar- und Osterfestwoche
des Glaubens














Lesung aus dem Buch Jesaja 50, 4 – 7
4 Gott der HERR hat mir die Zunge eines Jüngers verliehen,
damit ich den Müden durch Zuspruch aufzurichten wisse;
er weckt mich alle Morgen,
regt mir das Ohr an, damit ich aufmerke gleich solchen, die belehrt werden.
5 Gott der HERR hat mir das Ohr geöffnet, und ich habe mich nicht gesträubt,
bin nicht zurückgewichen.
6 Meinen Rücken habe ich denen hingehalten, die mich schlugen;
und meine Wangen denen, die mir den Bart rauften;
mein Angesicht habe ich vor Beschimpfungen und Speichelwurf nicht verhüllt.
7 Doch Gott der HERR hilft mir: darum habe ich mich auch nicht entehrt gefühlt,
darum hab ich mein Antlitz hart wie Kieselstein gemacht;
ich wusste ja, dass ich nicht beschämt werden würde.


Lesung aus Phil 2, 5 – 11
5 Dieselbe Gesinnung wohne in euch allen, wie sie auch in Christus Jesus vorhanden war; 6 denn obgleich er göttliche Wesensart besaß, sah er doch das Gleichsein mit Gott nicht als einen gewaltsam festzuhaltenden Raub an; 7 nein, er entäußerte sich selbst seiner Herrlichkeit, indem er Knechtsgestalt annahm, ganz in menschliches Wesen einging und in seiner leiblichen Beschaffenheit als ein Mensch erfunden wurde; 8 er erniedrigte sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tode, ja, bis zum Tode am Kreuz. 9 Daher hat Gott ihn auch über die Maßen erhöht und ihm den Namen verliehen, der jedem anderen Namen überlegen ist, 10 damit beim Namen »Jesus« sich jedes Knie aller derer beuge, die im Himmel und auf der Erde und unter der Erde sind, 11 und jede Zunge bekenne, dass Jesus Christus der Herr ist, zur


weiter denken…
Der Palmsonntag ist wie die Overtüre zum großen Drama Ostern.
Wie in der Musik klingen hier die Themen an, die immer wieder neu
gestaltet werden. Beide Lesungen waren ursprünglich Lieder, die im
Gottesdienst der Synagoge oder in der christlichen Gemeinde als Glaubensbekenntnis gesungen wurden. Sie lassen spüren, wie sich „Jüngerschaft“ und „Nachfolge Jesu“ ereignen können.

Müde aufrichten – geweckt werden – das Ohr geöffnet – nicht zurückweichen – den Rücken hinhalten – das Angesicht nicht verhüllen – Gott der HERR hilft – Gleichsein mit Gott nicht als Raub festhalten – Knechtsgestalt – ganz menschlich – gehorsam bis zum Tode – von Gott über alle Maßen erhöht

Jüngerschaft und Nachfolge sind Auftrag, schließen Leiden und Schmerz ein, sind ganz nah am Menschen und sind auf Rettung gerichtet.

Welche Berührungspunkte spüre ich für mich zurzeit?
Wo kann ich mich erkennen?
Was lehne ich ab? Was erhoffe ich?

ER der ganz Andere
ausgegrenzt
geschlagen
verachtet und verletzt

ER der Heruntergekommene
bleibt
hält Stand
hält aus

ER der Geschundene
Leidende
Weinende
Gescheiterte

ER bleibt
hörend
liebend
achtsam
bis in den Tod